Rissbildung, Delamination oder Sprödbruch beim Stanzen und Biegen von SPCC-kaltgewalztem Stahl lassen sich nicht immer durch Abmessungen oder herkömmliche Zugeigenschaften erklären.
Die Querschnittsmetallographie kann Dinge aufdecken, die bei der routinemäßigen Inspektion möglicherweise übersehen werden – wie etwa grobe Körner, übermäßige Bänderung, Karbidaggregation oder durch Walzen verursachte Mikrorisse, die die Umformbarkeit verringern und zu unerwarteten Ausfällen beitragen können.
Für diese SPCC-Probe verwendeten wir folgendes Präparationsverfahren:
• TJ2226 Kaltmontageharz
• P400 MET-SP SiC-Schleifpapier mit Wasser
• POS-Feinschleifscheibe + 9 μm PD-WT polykristalline Diamantsuspension
• SC-JP weißes Seidenpoliertuch + 3 μm PD-WT polykristalline Diamantsuspension
• Schwarzes Polyurethan-Poliertuch ZN-ZP + 0,05 μm SO-A539 Poliersuspension
Die Schleif- und Polierarbeiten wurden mit der automatischen Schleif- und Poliermaschine Alpha-610 durchgeführt.
Ein gut präparierter Querschnitt bietet eine wesentlich klarere Grundlage für die Beurteilung der Mikrostruktur, die Verfolgung von Umformfehlern und die Überprüfung der Prozessqualität.