Um die Mikrostruktur von Schweißverbindungen aus Edelstahl 304, einschließlich Schweißnaht, Wärmeeinflusszone und Grundwerkstoff, klar zu erkennen und die Schweißqualität, die Phasenzusammensetzung und mögliche Defekte zu beurteilen, ist eine geeignete Ätzbehandlung unerlässlich.
Herkömmliche chemische Ätzverfahren wie die Verwendung von Eisen(III)-chlorid-Salzsäure-Lösung zeigen bei korrosionsbeständigem austenitischem Edelstahl 304 nur geringe Wirkung und niedrigen Kontrast. Königswasser ist zwar wirksam, birgt jedoch hohe Risiken und unterliegt strengen Sicherheitsauflagen.
Im Gegensatz dazu ist die elektrolytische Ätzung mit Oxalsäure eine effiziente und gut kontrollierbare Methode. Sie ermöglicht die selektive Darstellung verschiedener Phasen und Korngrenzen durch Anpassung der elektrischen Parameter und ist somit ideal für die Gewinnung klarer und stabiler metallographischer Strukturen.
Im Gegensatz zum elektrolytischen Polieren erfordert das elektrolytische Ätzen ein vorheriges vollständiges Schleifen und Hochglanzpolieren.
Verwenden Sie die automatische Schleifmaschine Trojan Alpha-610 zum Schleifen von Proben. Siliziumkarbid-Schleifpapier oder POS-Scheiben sind erhältlich, um die Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern.
Zweistufiger Polierprozess:
● Grobpolieren: YS-JP-Poliertuch mit 1 μm PD-WT-Suspension
● Feinpolieren: ET-JP Poliertuch mit 0,05 μm SO-A539 Suspension
● Eine perfekte Probenvorbehandlung garantiert optimale Ätzergebnisse für eine präzise metallographische Analyse!